Ach du dickes Ei!

oder

DER ERSTE PRÄSENTOLOGISCHE KONGRESS DER WELT

Sterntagebücher – Teil 2

Eine Koproduktion von Paul-Dohrmann-Schule und Expedition Metropolis

 

PREMIERE | Donnerstag, 9. Juni 2011, 18 Uhr

 

WEITERE AUFFÜHRUNGEN | Dienstag, 14. Juni 2011, 14.30 Uhr | Donnerstag, 16.Juni 2011, 10 Uhr | Freitag, 17. Juni, 10 Uhr

in der Aula der Paul-Dohrmann-Schule

Erinnert ihr euch? März 2011?

 

Bruchlandungen… Turbinenschaden… Am Ende dieser grausige Planet des Vergessens… Wie viel ist doch schief gegangen auf der ersten Reise von Commander Elion und seiner Mannschaft! – Und am Ende war Elion verschwunden… Und alles nur, weil dieser dumme Commander Elion die ganze lange Reise lang immer nur an Eier dachte, immer nur an Eier…

 

Aber ist Elion wirklich im Weltraum verschollen? Und war dieser Commander Elion tatsächlich ein solcher Dummkopf, der nur aus reiner Fresslust immer an Eier dachte? Oder verbirgt sich dahinter vielleicht ein ganz anderes Geheimnis???

 

Jetzt, Juni 2011, wird das Raumschiff endlich wieder auf der Erde landen.– Wird Elion dabei sein? – Wird sich die Mannschaft erinnern können?

 

Genau am Tag der Landung findet in Berlin ein merkwürdiger Kongress statt. Das kann kein Zufall sein… Angeblich geht es um eine ganz neue Wissenschaft. Der berühmte Professor Beyin-Karpoz hat sie gerade erst erfunden: die „Präsentologie“… – Prä… Prä… Nie gehört! Was soll das sein?

 

– Was sagen Sie da, Herr Professor? Commander Elion hatte einen Geheimauftrag?

 

Und was ist mit dem Riesen-Ei, das ihr da aus dem Weltraum mitgebracht habt? – Was machen wir jetzt damit, Leute? – Sollen wir das Ei unter Naturschutz stellen oder nicht viel besser – braten???

 

Es gibt einen Riesenstreit auf dem Kongress. Alles droht aus dem Ruder zu laufen.

 

Doch dann geschieht etwas, womit niemand gerechnet hat…

 

Ach du dickes Ei !

Flyer: Ach du dickes Ei
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Zum Konzept: Planet der ersten Fragen

Ein Schulprojekt mit der Paul-Dohrmann-Schule

 

Auf dem fernen Stern Amnesis wurden Ijon Tichy und seine Mannschaft mit dem gefährlichen Virus GV 2011 infiziert, der Gedächtnisverlust auslöst. Sie kehren zur Erde zurück. Der Virus verbreitet sich rasend schnell. Die gesamte Weltbevölkerung leidet unter fortschreitendem Gedächtnisverlust.

 

Tichy und seine Leute wissen, dass sie sich infiziert haben. Aus diesem Grunde landen sie auf dem Hof eines Gebäudekomplexes, über dessen Hofeingang groß geschrieben steht: DESINFECTIONS-ANSTALT I. Die dort tätigen Ärzte können den Virus stoppen, doch alles, was vergessen wurde, muss neu erlernt werden. Tichy lädt deshalb die Völker des Universums nach Berlin zum PRÄSENTOLOGISCHEN KONGRESS ein. Die Außerirdischen machen sich – mit Skizzenblöcken, Blei- und Buntstiften, Foto- und Videokameras bewaffnet – auf den Weg durch die Stadt. Es entsteht ein phantastisches Archiv der Gegenwart: seltsame Stadtkarten, merkwürdige Detailfotos, Aufzeichnungen aller Art… Auf dieser Basis wird – in einer Mischung aus Messe, Talkshow, Quiz, Theater, Forumtheater und Abschiedsgala – versucht zu erklären, wie das Zusammenleben auf der Erde organisiert ist und funktioniert und der Frage nachzugehen: Wie leben wir zusammen?

 

Diese Frage richten die Außerirdischen abschließend auch ans Publikum des Präsentologischen Kongresses.

 

Wichtiger Bestandteil des Projektes ist, ausgehend vom künstlerischen Vorhaben mit den jungen Akteuren die städtische Umgebung zu befragen, und bei diesen Erkundungen Gespräche und Nahaufnahmen aufzuzeichnen. Erfahrungen aus den direkten Begegnungen werden in den Produktionsprozeß eingewoben, die entstehenden Kontakte über den Projektzeitraum hinaus gepflegt.

 

 

Planet der ersten Fragen. Zusammenhang

 

 

"Der Planet der ersten Fragen" steht im Zusammenhang eines langfristig angelegten Vorhabens zur Stadtentwicklung unter der Leitlinie einer 'Learning Community". Die Theater- und Musikproduktion fokussiert in diesem Kontext das Potential einer fragenden und sich neu orientierenden Schule. Im Zuge der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird sich die Dohrmann-Schule zu einer inklusiven Schule entwickeln. Projekte unter dem Titel "Theater ohne Grenzen" sollen diesen Prozess begleiten, befördern und sozialräumlich erweitern.